Schattenmänner
Nguyen und Fahrig rückten Hambüchen auf den Pelz
Fabian Hambüchen bleibt im deutschen Kunstturnen zwar nach wie vor das Maß der Dinge, aber Marcel Nguyen und Matthias Fahrig drängen nach vorne – das zeigten am Wochenende auch die Wettkämpfe der Champions Trophy.
Stuttgart, 16. November (isk-Korrespondent Guido Dobbratz):
Wohl war Fabian Hambüchen nach Ausheilung seiner Verletzung der gefeierte Star bei der Champions Trophy in Stuttgart, aber mit Matthias Fahrig und Marcel Nguyen turnten sich zwei weitere deutsche Athleten in die Herzen des Publikums. Die beiden belegten hinter dem Sieger Maxim Dewiatowski und Fabian Hambüchen die Platze 3 und 4 in einem internationalen Klassefeld und erhielten höchstes Lob von DTB-Präsident Rainer Brechtken. „Sie haben sich mit diesem Wettbewerb aus dem übergroßen Schatten von Hambüchen gelöst und werden das deutsche Kunstturnen weiter nach vorne bringen“, lautete sein Credo. Auch der einstige Reckweltmeister Eberhard Gienger schwärmt vom Trio mit Hambüchen, Nguyen und Fahrig. „Mit ihnen kann das Turnteam Deutschland 2012 in London eine olympische Medaille anvisieren“, glaubt der ehemalige deutsche Vorturner. Besonders Fahrig wie auch Nguyen begeisterten die Fans neben ihrer sportlichen Klasse mit ihrem erfrischenden Auftreten am Rand der Matte, animierten das Publikum zu Mitmachaktionen und vollführten Freudentänze nach gelungenen Übungen.






















