5 posts categorized "Turnen & Gymnastik"

16.11.09

Schattenmänner

Nguyen und Fahrig rückten Hambüchen auf den Pelz 

Fabian Hambüchen bleibt im deutschen Kunstturnen zwar nach wie vor das Maß der Dinge, aber Marcel Nguyen und Matthias Fahrig drängen nach vorne – das zeigten am Wochenende auch die Wettkämpfe der Champions Trophy. 

Stuttgart, 16. November (isk-Korrespondent Guido Dobbratz): 

Wohl war Fabian Hambüchen nach Ausheilung seiner Verletzung der gefeierte Star bei der Champions Trophy in Stuttgart, aber mit Matthias Fahrig und Marcel Nguyen turnten sich zwei weitere deutsche Athleten in die Herzen des Publikums. Die beiden belegten hinter dem Sieger Maxim Dewiatowski und Fabian Hambüchen die Platze 3 und 4 in einem internationalen Klassefeld und erhielten höchstes Lob von DTB-Präsident Rainer Brechtken. „Sie haben sich mit diesem Wettbewerb aus dem übergroßen Schatten von Hambüchen gelöst und werden das deutsche Kunstturnen weiter nach vorne bringen“, lautete sein Credo. Auch der einstige Reckweltmeister Eberhard Gienger schwärmt vom Trio mit Hambüchen, Nguyen und Fahrig. „Mit ihnen kann das Turnteam Deutschland 2012 in London eine olympische Medaille anvisieren“, glaubt der ehemalige deutsche Vorturner. Besonders Fahrig wie auch Nguyen begeisterten die Fans neben ihrer sportlichen Klasse mit ihrem erfrischenden Auftreten am Rand der Matte, animierten das Publikum zu Mitmachaktionen und vollführten Freudentänze nach gelungenen Übungen.

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08.07.09

Harte Arbeit, goldener Lohn

Turner Hambüchen zur WM-Vorbereitung in Japan

 

Sven Heuer: (Wetzlar, 8. Juli). - Ein höchst idealistischer Journalist hat vor einem halben Jahrhundert einmal den Begriff vom Sport als der „schönsten Nebensache der Welt“ geprägt. Das war noch zu Amateurzeiten. Heutzutage ist Spitzensport Profitum, deshalb ein Vollzeitjob und oft genug knochenhart. Beispiel der Turner Fabian Hambüchen: Weltmeister 2007 am Reck, fünfmal Europameister, Bronze-Gewinner in Peking – Deutschlands „Vor-Turner“ Fabian Hambüchen hat trotz seiner Erfole noch vieles vor, und zur Zeit mit dem Nationalteam und Cheftrainer Andreas Hirsch in Japan unterwegs, um Weichen für die kommenden Highlights zu stellen. Einem Trainingslager in Tokio folgt der hochkarätig besetzte Japan-Cup (18./19. Juli). Fünf DTB-Teilnehmer treffen auf Athleten der sechs stärksten olympischen Nationen. Die Reise ins Land der aufgehenden Sonne ist nur ein kleiner Schritt auf dem Weg zum großen Ziel, „der WM im Oktober in London. Dort will ich meinen Titel am Reck verteidigen.“ Sommerurlaub kommt deshalb für Hambüchen nicht in Frage.

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28.05.09

Frehlich uff's Tornerfest

In Frankfurt werden 100.000 Gäste erwartet 

⬅  Fabian Hambüchen ist eines der sportlichen „Aushängeschilder" beim  „Internationalen" Deutschen Turnfest in Frankfurt, das unter dem Motto „Brücken schlagen" steht und neben Spitzenleistungen vor allem den Breitensport im Blick hat. (Foto: © Feldmann).

Von Walter Mirwald

Frankfurt/Main, 28. Mai. - Anlässlich des Turnfestes von 1880 formulierte der Mundartdichter Friedrich Stoltze klipp und klar:  „So steuern merr frehlich uff´s Tornerfest!" Vom 30. Mai bis zum 5. Juni 2009 kann dieses Motto wieder gelten, denn in diesen Tagen wird die Stadt Frankfurt am Main zum fünften Mal nach 1880, 1908, 1948 und 1983 Ausrichter des Deutschen Turnfestes sein, zu dem rund 100.000 Teilnehmer und Besucher in der Main-Metropole erwartet werden. Die größte Breitensportveranstaltung der Welt, die zugleich von vielen spitzensportlichen Höhepunkten geprägt ist, hat aber längst auch den Zusatz „Internationales“ Deutsches Turnfest erhalten, denn unter dem Motto „Wir schlagen Brücken“ haben sich Akteure aus 50 Ländern der Welt angemeldet. „Frankfurt mit seinen zahlreichen Main-Brücken hat sich für den Slogan ‚Brücken schlagen‛ direkt angeboten“, sagt der Präsident des Deutschen Turner-Bundes, Rainer Brechtken, „denn ‚Brücken schlagen‛ ist ein Kernelement im Sport,und mit dem Zusatz ‚International‛ wollen wir viele Brücken zwischen den Nationalitäten schlagen.“ 

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01.04.09

Wieder mal was Neues

Geänderte Wertung bei Turn-EM in Mailand

Hambüchen01 (Feldmann) Fabian Hambüchen, Welt- und Europameister am Reck, geht bei der Turn-EM in Mailand an allen sechs Geräten an den Start  (Foto: Gerhard Feldmann).
 
Von Sven Heuer (Stuttgart)


Stuttgart, 1. April . Was haben Delegationen aus Kanada und den USA, aus Japan, Katar oder Kamerun bei den Europameisterschaften der Gerätturner zu suchen? Ganz einfach: Im Mediolanum Forum von Mailand (2. bis 5. April) werden die Medaillen und Ränge erstmals nach dem neuen Code de Pointage vergeben. Und alle wollen sehen, wie sich dies in der Praxis auswirkt. Mit dabei sind acht Sportler des Deutschen Turner-Bundes, die bei den „Campionati Ginnastica Artistica" zuversichtlich an den Start gehen. Angeführt von Reck-Welt- und Europameister Fabian Hambüchen, der wie Philipp Boy im Mehrkampf, also an allen sechs Geräten seine Übungen zeigt, geht es für die Männer von Bundestrainer Andreas Hirsch darum, sich teuer zu verkaufen. „Wir haben gute Leistungen vorbereitet, die internationalen Anspruch erheben. Auch wenn die Stabilität zum Teil noch mit Reserven behaftet ist“, urteilt Hirsch, der die neuen Vorgaben des Weltverbands FIG, nach denen risikoreiche Übungen besser benotet und Geräte-Allrounder einen höheren Stellenwert gewinnen, befürwortet.

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09.09.07

Der Herr am Reck

Fabian Hambüchen wurde in Stuttgart Turn-Weltmeister

Hambchen Wetzlar (es). Der Kunstturner Fabian Hambüchen, der aufgrund seiner herausragenden Leistungen bei den Weltmeisterschaften in Stuttgart die Goldmedaille am Reck, Silber im Mehrkampf und Bronze mit der Mannschaft gewann, was ihn in den Besitz aller zu vergebenden Medaillenarten brachte, wurde im Oktober 1987 in Bergisch Gladbach geboren, wohnt aber seit Jahren in Wetzlar, wo er sich die ersten Sporen bei seinem Verein TSG Niedergirmes verdiente. Seit Anfang 2004 turnt er allerdings für die KTV Straubenhardt in der 1. Bundesliga. Hambüchen ist das größte deutsches Talent im Gerätturnen seit vielen Jahren, was er mit seinen Stuttgarter Erfolgen auch deutlich unterstrich. Er ist  - wie auch der Titelgewinn bewies -, der derzeit  absolute Herrscher an seinem Lieblingsgerät, das er wie kein zweiter beherrscht. Er wird von seinem Vater Wolfgang Hambüchen trainiert. Die mentale Stärke von Hambüchen trug wesentlich dazu bei, dass auch die anderen Turner in der deutschen Mannschaft bei der WM über sich hinauswuchsen. Mit frenetischem Beifall wurde Hambüchen vom Publikum für seine sensationellen Darbietungen am Reck, dem ohnehin attraktivsten Gerät im Kunstturnen, gefeiert. Doch neben Turnen gehören Fußball und Kunst- und Turmspringen zu Hambüchens Leidenschaften.

Bild-Legende (Foto: Jörg Feldmann): Ein Turner mit hoher Perfektion ist der Wetzlarer Fabian Hambüchen, der bei der WM in Stuttgart am Reck eine Glanzvorstellung bot.

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