Geschäfte laufen wie geschmiert
Lindsay Vonn mit drei Managern und Ehemann als Antreiber
Whistler/Vancouver, 9. Februar (Guido Dobbratz): Lindsay Vonn hat schon alles gewonnen, nur eine olympische Medaille fehlt noch in ihrer Sammlung. Und daraufhin ist ihr ganzes Bestreben gerichtet, wenn sie sich in den nächsten Tagen auf die Pisten der kanadischen Whistler Mountains begibt. Die Experten trauen der 25-jährigen Amerikanerin dann sogar drei olympische Goldmedaillen zu – was einerseits ihren sportlichen Ruhm mehren und andrerseits auch ihre Kassen weiter kräftig klingeln lassen würde.
Seit ihrem ersten Einsatz in der Weltklasse vor zehn Jahren (unter ihrem Mädchennamen Lindsey Kildow) im amerikanischen Park City bestritt sie 223 Weltcuprennen, 30 Mal stand sie ganz oben. Zwei Mal holte sich die blonde Athletin den Gesamt-Weltcup und auch am Ende dieser Saison dürfte sie sich erneut die begehrte Kristallkugel sichern. Besonders in der Abfahrt ist sie nicht aufzuhalten und nur einmal wurde sie in diesem Winter von ihrer deutschen Freundin und Rivalin Maria Riesch besiegt. Ansonsten aber dominiert sie dank ihrer ungeheuren Athletik und mentalen Stärke. Als einzige Frau im alpinen Zirkus ist sie mit Männerski unterwegs, kommt mit den längeren, schweren und steiferen Latten des „starken Geschlechts“ bestens zurecht. Die Idee dazu hatte ihr Ehemann Thomas Vonn, der einst selbst Rennfahrer war. Er tüftelte über das beste Material und schlug vor, es mit Männerskiern zu probieren. Lindsey kam auf Anhieb gut zurecht und über ruppige Pisten fährt sie oft ruhiger als ihre Konkurrentinnen.





















