Hübscher Schuldenberg
Olympische Nachwirkungen für kanadische Steuerzahler
Vancouver, 5. März (isk): Was bleibt von Olympia 2010 übrig? Viele schöne Erinnerungen – und ein enormer Schuldenberg. In Vancouver beläuft er sich auf eine Milliarde kanadische Dollar, das sind etwa 650 Millionen Euro. So viel müssen die Steuerzahler zur Tilgung der Baukosten für das olympische Dorf noch aufbringen. Norman M. Noyber über Probleme in Vancouver und anderen Olympiaorten.
Die Planung, das Projekt durch den Verkauf von Luxuswohnungen zu finanzieren, geht nicht auf. Auch das Skizentrum Whistler-Blackcomb muss versteigert werden, weil Sponsoren (General Motors und Norte Networks) wegen der massiven globalen Wirtschaftskrise in Konkurs gingen. Die Veranstalter der Olympischen Winterspiele 2010 können heilfroh sein, dass das Internationale Olympische Komitee (IOC) rund 280 Millionen Euro als Finanzhilfe bereitgestellt hat, um laufende Kosten der Organisation zu decken. Vancouvers Bürgermeister Gregor Robertson musste mit einer Sondergenehmigung der Regierung der Provinz British Columbia einen Kredit in Höhe von 434 Millionen. Dollar aufnehmen, um das olympische Dorf überhaupt fertig stellen zu können.





















