701 posts categorized "Fußball & Futsal"

13.03.10

Mit Mann und Maus

Magath beklagt trotz Sieges fehlenden „Killerinstinkt" 

Gelsenkirchen, 13. März (sps): Der FC Schalke 04 bleibt nach dem 2:1-Sieg über den VfB Stuttgart in der Fußball-Bundesliga weiter auf Titelkurs. Den entscheidenden Treffer markierte Kevin Kuranyi in der 55. Minute, nachdem zuvor Edu (46. Minute) und Serdar Tasci (50.) für das 1:1 gesorgt hatten. Gleichwohl war das Ergebnis gegen die starken Stuttgarter bis zum Abpfiff immer in Gefahr. sps-Korrespondent Christian Willms sammelte einige Schalker Stimmen zum Match. 

„Wir gehen glücklich nach Hause und sind zufrieden mit diesem wichtigen Sieg. Wir haben aber noch viel vor uns und müssen weiter hart arbeiten", sagte Kevin Kuranyi, der mit seinem Treffer auch in der Bundesliga-Torschützenliste – zumindest vorübergehend – mit dem Leverkusener Stefan Kießling an der Spitze steht. Beide Stürmer haben bisher 14 Treffer auf ihrem Konto verbuchen können. Noch interessanter als diese statistische Notiz war aber ein Rückblick auf die vergangene Saison, als Trainer Felix Magath mit dem VfL Wolfsburg just an diesem 26. Spieltag auf Platz 1 gesprungen war – und den Platz an der Sonne nicht mehr hatte verlassen müssen – der folgende Titelgewinn durch die VW-Werker ist allen hinlänglich bekannt. 

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07.03.10

Donnerwetter, der „Club“

Titelkampf München, Leverkusen, Schalke verschärft sich 

Frankfurt am Main, 7. März (sps): Der 1. FC Köln, in der Bundesliga-Tabelle nicht gerade rosig platziert, hat sich in den Kampf um das Titelrennen eingemischt. Erst stahl der dem Favoriten Bayer Leverkusen vor einer Woche beim 1:1 zwei Punkte, danach praktizierte er das gleiche beim 1:1 auch mit dem FC Bayern München. Sportsignale-Mitarbeiter Michael Falk schaut auf die Situation an der Spitze, an der München, Leverkusen und Schalke sich in einem harten Duell befinden. Kraft und Konzentration tanken ist ihre Devise für die nächsten Wochen, zumal Leverkusen nach der 2:3-Donnerwetter, der „Club“Niederlage in Nürnberg nur noch auf dem dritten Platz steht.. 

Die Kölner halfen jedenfalls dem FC Schalke 04 – selbst 4:1-Sieger bei Eintracht Frankfurt – in die Steigbügel, um sich in den Meisterschaftskampf noch ernsthaft einmischen zu können. 51 Punkte haben die "Königsblauen“ jetzt auf ihrem Konto, Bayern München verfügt über 53 Zähler, Leverkusen hat nach der ersten Saison-Niederlage in Nürnberg gegen Nürnberg bisher 50 eingesammelt. Der Meister wird wohl unter diesen drei Klubs zu finden sein, selbst, wenn sich der HSV (1:0 Sieger gegen Hertha BSC Berlin) und Borussia Dortmund (3:0 gegen Borussia Mönchengladbach) nach ihren Siegen in Wartestellung befinden, um die Plätze im internationalen Geschäft abzusichern. Aber der Abstand nach vorne (der Hamburger SV hat 43 Punkte, Borussia Dortmund 42) ist schon respektabel, zumal sich die vorderen drei wahrscheinlich nicht allzu oft Blößen geben werden Oder doch? Immerhin hat Schalke in den nächsten Wochen ein Programm, das viel abverlangt und Substanz kosten dürfte. Dem Heimspiel gegen den VfB Stuttgart folgt ein Auswärtsspiel beim Hamburger SV, danach das Match bei Bayer Leverkusen, eine Woche später kommt Bayern München nach Gelsenkirchen. Cheftrainer Felix Magath sprach deshalb auch von „schweren Aufgaben in den nächsten Wochen.“ Und fügte vorsichtig hinzu: "Erst dann können wir sagen, was für uns drin ist." 

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03.03.10

Fehlendes Gleichgewicht

In Deutschland ist die Fußballwelt nicht in Ordnung 

Dresden, 3. März (sps): Die finanziellen Schwierigkeiten, in die der Fußball-Drittligist Dynamo Dresden bei der Nutzung des Rudolf-Harbig-Stadions geraten ist, bietet neben einem Blick auf die Lage vor Ort auch wieder einmal Anlass, auf die geographische Schieflage im deutschen Profi-Fußball hinzuweisen. Die ungute Situation ist ein Spiegelbild der politischen und sozialen Entwicklung in Deutschland. Der Weg zu mehr Gleichgewicht ist weit und beschwerlich. Sportsignale-Mitarbeiter Knut Walldorfer berichtet. 

Was die aktuelle Situation in Dresden anbelangt, so haben die Mitglieder aller Gremien von Dynamo Dresden und diverser Faninitiativen am Dienstag die aktuelle Situation im Zusammenhang mit den Verhandlungen über die neuen Stadionverträge diskutiert. Nach einer offiziellen Mitteilung des Vereins seien alle bereit, sinnvolle Veränderungen anzustreben und zu akzeptieren. Auch würden schmerzhafte Beiträge für das Fortbestehen des Vereins und ein gutes Verhältnis zu den kommunalen und wirtschaftlichen Partnern angestrebt. Faire Nutzungsbedingungen für das Rudolf-Harbig-Stadion seine jedoch erforderlich. Nach Ansicht des Vereins wird Dynamo ab der kommenden Saison jedoch von der Stadt eine unverhältnismäßig hohe Stadionmiete aufgebürdet, weshalb dem Verein der Lizenzentzug und damit die Insolvenz drohe. Die Rede ist von 2,2 Millionen im Jahr, Dynamo gibt an, deshalb vor einem Defizit von 1,7 Millionen zu stehen. 

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01.03.10

Klotz am Bein

Bayer Leverkusen spielt einfach zu oft Unentschieden 

Leverkusen, 1. März (sps): Bayer Leverkusen stellte mit dem 0:0 gegen Köln einen Rekord auf, denn in der  47-jährigen Geschichte der Bundesliga schaffte es bisher keine Mannschaft, die ersten 24 Spiele der Saison ohne Niederlage zu überstehen. Dieser Eintrag in die „Geschichtsbücher“ ist für Bayer jedoch kaum ein Trost, denn nach dem 1:0-Sieg der Bayern über den HSV rutschte die Werkself am Sonntag auf den zweiten Platz. Sportsignale-Reporter Christian Willms sieht die Ursache dafür weniger in dem Remis vom Samstag, sondern in den insgesamt viel zu vielen Unentschieden. 

Der Tabellentausch mag den Leverkusenern in dem harten Fight um den Titel gar nicht einmal unangenehm sein, schlüpfen sie doch jetzt aus der Rolle des Gejagten in die Rolle des Jägers, was zweifellos eine recht günstige Ausgangsposition ist. Gleichwohl sollte sich die Werkself darum bemühen, ihr Remis-Konto nicht weiter zu „verbessern“. Denn wenn die Heynckes-Mannschaft am Ende der Saison den Titel doch an Bayern München (oder gar Schalke 04 ) verliert, liegt es an diesen unerquicklichen Remis-Kicks. Schon elfmal – das ist fast die Hälfte der Spiele – gab es keinen Sieg, allerdings auch keine Niederlage. Das führt dann zwar zu eher zweifelhaften Bundesliga-Rekorden, doch hängen die Resultate dem Team auch wie ein Klotz am Bein. Natürlich zählen im Sport nur Fakten und niemand weiß, wie die Spiele ausgegangen wären, wenn… – aber die Frage ist, ob in manchen Matches nicht mehr Risikobereitschaft angebracht gewesen wäre, um die Ernte in die Scheuer zu fahren. Es ist ein durchaus hübsches Gedankenspiel, sich auszumalen, wie Bayer dastehen könnte, wenn es das eine oder andere Spiel verloren, andere dafür aber gewonnen hätte. Die Drei-Punkte-Regel bietet hier genügend Raum zum Rechnen. 

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27.02.10

Tristesse am La Plata

Argentiniens Trainer Maradona findet keine Formation 

Buenos Aires, 27. Februar (M.N./isk): Wenn die deutsche Fußball-Elf am Mittwoch in München in einem Testspiel auf Argentinien trifft, steht bei den Gästen in Diego Maradona wieder ein Mann im Blickpunkt, der als Trainer bisher keine schlagkräftige Formation für die WM gefunden hat, nachdem die Qualifikation überhaupt nur mit Hängen und Würgen geschafft wurde. Und die harsche Kritik an der Person des ehemaligen Weltklassespielers steigt

Die Spieler verstehen nicht, was er von ihnen auf dem Platz verlangt“, kritisiert zum Beispiel „Weltmeister“ Mario Kempes seinen früheren Kumpel Diego Maradona. „Vielleicht weiß er selber nicht, was er eigentlich will.“ Ein vernichtendes Urteil über den ungelernten Nationaltrainer Argentiniens! Offenkundig fehle dem Coach die Fähigkeit, die Mannschaft zu formen. Und im Team sei keiner da, so bedauert Kempes, der Rhythmus und Richtung vorgebe. Immerhin: In den 16 Monaten seiner wenig ruhmreichen Amtszeit hat er schon mehr als hundert Spieler in den Kader berufen – und noch keine passende Formation gefunden. „Wir haben nur eine Ansammlung von Individualisten, keine schlagkräftige Elf“, wird am La Plata lamentiert. In der derzeitigen Verfassung zähle Argentinien nicht zu den WM-Favoriten. Seit der Niederlage im Finale 1990 durch Deutschland – vier Jahre zuvor hatte Argentinien das Endspiel gegen die DFB-Auswahl gewonnen – ist die Selección bei jeder WM früh gescheitert. Der Ruhm aus vergangener Zeit verblasst. 

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Fehlende Eier

Klopps Erklärung, warum Borussia gegen Schalke verlor 

Gelsenkirchen, 27. Februar (Christian Willms/sps): Fakt ist: Im Kohlenpott-Derby gewann der FC Schalke 04 gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund mit 2:1, am Ende waren alle nicht so ganz richtig zufrieden, weil es ein teils aufgeregtes, hektisches Spiel ohne spielerischen Glanz war, begeistert waren aber alle vom Tor des Schalkers Ivan Rakitic, der den Ball aus 18 Metern Entfernung in den Winkel gepfeffert hatte. Für Dortmund Trainer Jürgen Klopp war gleichwohl klar: „Wir haben verloren, weil wir keine Eier haben“ – so jedenfalls nachzulesen in der Online-Zeitung Der Westen. 

Das 135. Derby im Revier war über lange Phasen sehr nervös, auch fehlerbehaftet, aber deshalb auch doch wie immer spannend und emotionsgeladen. Die Mannschaften wurden von den Fans aus beiden Lagern mit Sprechchören und reichlich andauernden Lärm angefeuert. Zunächst hatte Sahin die Dortmunder mit einem klaren Foulelfmeter in der 47. Minute sogar in Führung gebracht, für den Ausgleich sorrgte Benedikt Höwedes (66.), ehe dann Rakitic in der 83. Minute das besagte, sehenwerte Tor zum Schalker Sieg einhämmerte, dem einige Beobachter sogleich das Prädikat „Tor des Monats“ verliehen. Der Sieg jedenfalls hielt die "Königsblauen" weiter auf Kurs in Richtung Champions- oder Europa League, für die Dortmunder bedeutete die Niederlage indessen ein Rückschlag im Kampf um die internationalen Fleischtöpfe. Die Schwarz-Gelben waren deshalb dann auch gehörig enttäuscht, wie auch anders?

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26.02.10

Löws Probierstube

Toni Kroos und Thomas Müller in den DFB-Kader berufen 

Frankfurt am Main, 26. Februar (Peter R. Dienst/sps): Bundestrainer Joachim Löw hat am Freitag seinen Kader für das Länderspiel gegen Argentinien bekannt gemacht. Mit dabei sind auch Toni Kroos (Bayer Leverkusen) und Thomas Müller (Bayern München). Weitere 24 Akteure vervollständigen das ganz bewusst aufgeblähte Aufgebot. 

Es ist so etwas wie ein Ritual; immer, wenn ein Fußball-Länderspiel bevorsteht, benennt der Bundestrainer seinen Kader. Überraschungen sind dabei eher selten und werden meistens nur durch verletzungebedingte Absagen ausgelöst – hin und wieder werden talentierte Nachwuchsleute in den Kreis der Etablierten aufgenommen, auch wenn diese eigentlich schon vorher durch die Medien bekannt sind. So ist die Situation auch diesmal wieder. Für das Test-Länderspiel gegen Argentinien am 3. März in München (live ZDF) wurden 26 Spieler eingeladen. Erstmals dabei sind der Leverkusener Toni Kroos und der Münchner Thomas Müller, der im vergangenen Jahr schon für die Partie gegen die Elfenbeinküste eingeladen war, dann aber in der U 21 eingesetzt wurde. Der Bundestrainer begründete, warum so viele Spieler berufen worden sind: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, einen größeren Kreis von Spielern nach München einzuladen. Es ist einfach wichtig in einem WM-Jahr, dass wir uns so oft wie möglich sehen und uns mit jedem Einzelnen ausführlich über seine aktuelle Situation unterhalten können. Deshalb werden auch in den kommenden Tagen neben dem gezielten Training viele Gespräche anstehen.“ 

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25.02.10

Mit breiter Brust

VfB Stuttgart und Eintracht Frankfurt auf dem Sprung 

Stuttgart/Frankfurt, 25. Februar (Knut Walldorfer): In den vergangenen Jahren hatte Eintracht Frankfurt immer mit dem Abstiegskampf in der Fußball-Bundesliga zu tun – in dieser Saison sind solche Sorgen durch gute Resultate frühzeitig vertrieben worden. Unter diesen Umständem ist klar, dass gewisse Begehrlichkeiten am Main heranreifen. Das umso mehr, als in Halil Altintop ein torgefährlicher Stürmer seit einigen Wochen die Frankfurter ergänzt.

Viele im Umfeld der Eintracht spekulieren schon auf das internationale Geschäft, was durchaus auch verständlich ist, aber vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt, im Klartext: Die Eintracht muss am Samstag beim VfB Stuttgart den Stier bei den Hörnern packen, um die gewachsenen Erwartungen zu erfüllen. Die Schwaben indessen betreten mit dem respektablen 1:1 gegen den FC Barcelona im Rücken den Rasen: und zwar mit breiter Brust. Aus Frankfurter Sicht ist vor allem wichtig, dass im Sturm nun endlich wieder mehr Durchschlagskraft vorhanden ist, denn hier lagen in jüngster Vergangenheit viele Probleme. Nach den langen Verletzungen von Ioannis Amanatidis und Martin Fenin fehlten einfach die wichtigen Männer für die entscheidenden Tore. Zwar unterstützte der offensive Mittelfeldspieler Alexander Meier den verbliebenen Stürmer Nikos Liberopoulos, doch trotz mancher sehenswerten Aktionen war der Grieche im Abschluss nicht effektiv genug. Das führte dazu, dass der eigentlich als Vorlagen-Geber gedachte Meier mit sieben Treffern bisher erfolgreicher war als Liberpoulos. 

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24.02.10

Podolski im falschen Film

Kölner Nationalspieler ohne Erfolgs-und Torerlebnis 

Köln, 24. Februar (isk-Korrespondent Guido Dobbratz): DFB-Bundestrainer Joachim Löw muss sich allmählich Sorgen um Lukas Podolski machen. Der Nationalspieler dümpelt beim 1. FC Köln im Mittelmaß, wartet seit exakt 1301 Minuten auf ein Torerlebnis und schiebt Frust nach der 1:5-Schlappe gegen den VfB Stuttgart. 

„Zuhause bringen wir es einfach nicht auf die Reihe und uns droht sicher ein langer Abstiegskampf.“ Auch die Fans sind mit ihrer Geduld am Ende und sehen ihren Star längst nicht mehr als Heilsbringer. Im Gegenteil, „Poldi“ wirkt im Team noch immer wie ein Fremdkörper und hat sich bisher noch nicht zur Führungspersönlichkeit entwickelt.Gemessen wird Podolski auch an den Ereignissen der vergangenen Wochen. Da wurde der Nationalspieler durch starke Rückenschmerzen ausgebremst, zwang ihn ein Bandscheibenvorfall zu einer längeren Pause. Aber ohne Podolski lief es plötzlich in der zuvor stark kritisierten Kölner Offensive. Acht Tore erzielten seine Kollegen in den drei Spielen ohne ihn und holten beachtliche sieben Punkte. Als der 25jährige Stürmer jedoch zurückkam, gab es das Pokal-Aus in Augsburg, folgte eine 0:2-Niederlage in Schalke und kam nun die 1:5-Pleite gegen Stuttgart hinzu. 

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23.02.10

Der Kurz, der Kuntz und die Lust

Der 1. FC Kaiserslautern schielt schon in die Bundesliga 

Kaiserslautern, 23. Februar (Michael Falk):  Kaiserslautern also! Elf Spieltage vor Schluss der Runde in der Zweiten Bundesliga scheint festzustehen, dass der 1. FCK in der nächsten Saison wieder in der Bundesliga antritt. Nicht nur die vier Punkte Vorsprung auf St. Pauli, die sechs auf den Relegationsplatz (FC Augsburg) und die zehn auf einen Nichtaufstiegsplatz (gegenwärtig Fortuna Düsseldorf)sprechen dafür – vor allem die Art, wie die Pfälzer mit ihrem Gegner verfuhren, lässt spielerische Überlegenheit erkennen. 

„Mit seiner Politik der ruhigen Hand scheint der 40 Jahre alte Fußball-Lehrer der richtige Mann zur richtigen Zeit am richtigen Platz zu sein", schreibt die Rheinpfalz zur Aufwärtsentwicklung unter Trainer Marco Kurz. Und macht noch aufmerksam auf den eigentlichen Architekten des Neubaus: „Die Renaissance des viermaligen Deutschen Meisters, der vor knapp zwei Jahren vor dem sportlichen Ruin und wirtschaftlichen Aus stand, trägt vor allem aber auch die Handschrift des Chefs: Stefan Kuntz!“ Diese Einschätzung trifft genau den Kern. Zwar werden die Männer aus Kaiserslautern in den restlichen Spielen durchaus noch irgendwo Punkte liegen lassen, die innere Überzeugung, nach oben zu kommen, ist inzwischen aber auch bei den Spielern angekommen und nicht nur beim Führungspersonal stark ausgeprägt. Das war auch am Montag wieder zu spüren als im Top-Spiel der Liga durch die Treffer von Sidney Sam, Markus Steinhöfer und Srdjan Lakic ein 3:0-Erfolg über“ den FC St. Pauli eingefahren wurde.

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