Gastspiel in Milwaukee
Wie Alexander Sulzer sich den olympischen Traum erfüllte
Nashville/Vancouver, 10. Februar (pps): Bei den Olympischen Winterspielen in Vancouver spielt auch die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft; die Erfolgsaussichten sind offen. Doch für den Spieler Alexander Sulzer hatte die Olympia-Teilnahme einen besonderen Aspekt. Er musste eigens in eine niedrigere Klasse wechseln, um Spielpraxis zu bekommen, was einer unmißverständlichen Forderung von Bundestrainer Krupp entsprach.
Für die Winterspiele in Kanada nahm Alexander Sulzer also notgedrungen den Abstieg in Kauf. Milwaukee statt Nashville, American Hockey League statt National Hockey League – der deutsche Eishockey-Nationalspieler wechselte freiwillig ins Farmteam, damit der Traum von den Winterspielen in Vancouver nicht platzte. „Uwe Krupp hat gesagt: Wenn du nicht spielt, kann ich dich nicht mitnehmen“, berichtet der ehemalige Düsseldorfer. Also folgte Sulzer dem Rat des Bundestrainers und ließ sich von den Nashville Predators in die Eishockey-Provinz schicken. „Bevor ich in der NHL auf der Tribüne sitze, spiele ich lieber in Milwaukee“, sagt der 25-Jährige. Den Flug 500 Meilen nach Norden aus Tennessee nach Wisconsin kennt Sulzer schon, die Strecke hat er schon mehrmals zurückgelegt, seit er 2007 für immer nach Nordamerika ausgewandert ist.





















